Über den Briard
über diese wunderbare Rasse wurde schon viel gesagt und jeder Interessierte kann nach Herzenslust in den verschiedenen Homepages stöbern, welche wir zusammengestellt haben.
Wir möchten nur noch ein paar Dinge hinzufügen: Ein Briard bedeutet Energie pur, er ist verspielt und immer zu Späßen aufgelegt. Er wird seiner Natur folgend, sich zu einem selbständigen Hirtenhund entwickeln und braucht unbedingt in seiner neuen Familie einen Platz, an dem er sich einordnen kann. Das geht natürlich nur durch Erziehung ( Rangordnung). Und einen Briard zu erziehen bedeutet, in den ersten Monaten viel Geduld und vor allem konsequentes Handeln. Er lernt gerne und schnell, aber er braucht auch etwas zu tun! Was in den ersten Monaten versäumt wird, ist später schwer nachzuholen. Aber seien Sie sich sicher: alles was Sie in der ersten Zeit an Arbeit und Konsequenz investiert haben, werden Sie später zu schätzen wissen! Sie werden einen treuen Begleiter haben, den Sie problemlos mitnehmen können und auf den Sie stolz sein können.
Zum Glück gibt es mittlerweile fast überall Hundeschulen, in denen das notwendige Rüstzeug vermittelt wird. Und wir werden Ihnen natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Und noch etwas ist sehr wichtig: Der junge Hund braucht viel Kontakt mit anderen Hunden, um deren "Sprache" zu lernen. Meist spielt ein Briard mit wilden Rempeleien und viele Hunde verstehen dieses körperliche Spiel nicht und gehen erst mal auf Abstand. Wenn nun Ihr Hund viel Gelegenheit hatte, mit anderen zusammenzukommen, dürfte das aber kein Problem sein. Auch hierfür ist eine Hundeschule sehr zu empfehlen.
Zur Fellpflege möchten wir noch sagen, dass ein Briard im Gegensatz zu vielen anderen Hunderassen kaum Haare verliert was wir als sehr angenehm empfinden. Dafür wird er regelmäßig gekämmt, je nach Fellqualität dauert dies unterschiedlich lange.
Chablis wurde alle vier Wochen gekämmt und war nach einer Stunde fertig. Piccina braucht ca. alle drei Wochen ihre Fellpflege und dann dauert es auch schon mal eineinhalb bis zwei Stunden. Wenn wir sie wöchentlich kämmen würden, ginge es sicher auch schneller. Wenn die Fellpflege schon mit dem Welpen geübt wird, wird der erwachsene Hund diese Zuwendung genießen.
|